- selbstgestrickt. Jetzt mal frei gearbeitet und in die Farbkiste gegriffen:
Draht: 0,315 mm
dünne Teile; altsilber, zweilagig
"Perlen" zweilagig doppelfädig
Insgesamt auf 9 mm kalibriert, die dünnen Zwischenstücke zwischen den Fingern gerollt und dünner geformt.
Und einige weitere Ideen werden sicherlich noch kommen.
Mädchenkette
- jedenfalls von den Farben und der Struktur her. Ich kann mir auch andere Größen und Kombinationen vorstellen.
Hier also: 0,315 mm Draht in rosa und eisblau. Eisblau zweilagig mit einem Draht gearbeitet, rosa auch zweilagig, aber zwei Drähte parallel geführt. Die Rille im Strickstab ist hier wirklich nützlich, weil doch viel Material auf dem Stab liegt.
Der Effekt ist natürlich, dass die rosa Abschnitte dicker und stabiler sind. Zunächst insgesamt kalibrieren, nur auf ca 9-10 mm, damit die "Perlen" nicht zu fest werden. Und dann mit der Hand (und viel Gefühl) die blauen Abschnitte etwas in die Länge ziehen und gleichzeitig etwas zusammendrücken. Weitere Erklärungen im Shop als kostenloses pdf.
Kommentar: ziemlich zeitaufwändig.
Hier also: 0,315 mm Draht in rosa und eisblau. Eisblau zweilagig mit einem Draht gearbeitet, rosa auch zweilagig, aber zwei Drähte parallel geführt. Die Rille im Strickstab ist hier wirklich nützlich, weil doch viel Material auf dem Stab liegt.
Der Effekt ist natürlich, dass die rosa Abschnitte dicker und stabiler sind. Zunächst insgesamt kalibrieren, nur auf ca 9-10 mm, damit die "Perlen" nicht zu fest werden. Und dann mit der Hand (und viel Gefühl) die blauen Abschnitte etwas in die Länge ziehen und gleichzeitig etwas zusammendrücken. Weitere Erklärungen im Shop als kostenloses pdf.
Kommentar: ziemlich zeitaufwändig.
Die "Perlen" werden recht fest, die Flexibilität der Kette hängt von den dünneren Zwischenteilen ab. Ich habe hier beide mit 7 Reihen gearbeitet und immer an derselben Stelle neu angesetzt, damit es gleichmäßig wird.
Verschluss: 4 mm silber matt.
Um noch ein wenig damit zu spielen: hier mit goldfarbenem und schwarzem Draht, ebenfalls 0,135mm. Der goldfarbene ist übrigens immer etwas steifer als die anderen Drähte.
In diesem Fall 9 Reihen schwarz, 4 Reihen goldfarben und als Zusatz-Experiment in die mittlere Perle eine Reihe goldfarben zweifädig eingefügt. Das wird an der Ansatzstelle wegen der vielen Enden ziemlich eng.
Die Kette ist wegen der kurzen Zwischenteile deutlich weniger flexibel.
Hier der Größenvergleich der beiden Teile:
Farbkiste 2
Eine Übung in rot - gold - blau-violett,
Draht: 0,315 mm
Stab: 10 mm
Maschen: 5
zweilagig
kalibriert auf 7,5 mm
Längenzuwachs ca 40%
Verschluss: 6 mm; er passt sich damit der Kette besser an. Ich ziehe vor, einen etwas kleineren Verschluss zu nehmen, damit er eher Teil der Kette wird (wenn ich ihn nicht gerade besonders hervorheben will).
Es ist etwas schwieriger zu gestalten, aber ich ziehe in der Regel willkürliche Abstände und Verteilung der Farben vor.
Die Farben wirken vermutlich deutlich blasser als in natura.
Draht: 0,315 mm
Stab: 10 mm
Maschen: 5
zweilagig
kalibriert auf 7,5 mm
Längenzuwachs ca 40%
Verschluss: 6 mm; er passt sich damit der Kette besser an. Ich ziehe vor, einen etwas kleineren Verschluss zu nehmen, damit er eher Teil der Kette wird (wenn ich ihn nicht gerade besonders hervorheben will).
Es ist etwas schwieriger zu gestalten, aber ich ziehe in der Regel willkürliche Abstände und Verteilung der Farben vor.
Die Farben wirken vermutlich deutlich blasser als in natura.
Griff in die Farbkiste 1
Es ist genau die Zeit für mutige Farbexperimente. Vorsichtshalber vorweg: auch aus Irrtümern kann man lernen.
Hier also die ersten Versuche mit Verschlüssen und Ketten.
Draht: 0,315 blau-violett, 2 lagig, 5 Maschen, 1 cm Stab
Verschluss: 4 mm kupfer-rot
Die Öffnung im Verschluss ist für die Kette sehr klein, aber so kommt er noch besser zur Geltung.
Unten: derselbe Effekt mit der goldfarbenen Kette aus den Post "Von einem Anhänger..."
Hier also die ersten Versuche mit Verschlüssen und Ketten.
Draht: 0,315 blau-violett, 2 lagig, 5 Maschen, 1 cm Stab
Verschluss: 4 mm kupfer-rot
Die Öffnung im Verschluss ist für die Kette sehr klein, aber so kommt er noch besser zur Geltung.
Unten: derselbe Effekt mit der goldfarbenen Kette aus den Post "Von einem Anhänger..."
[Oh, und wer genau hinschaut, sieht vielleicht die Mogelei: der obere kurze Teil der Ketten ist per Klonpinsel an den Verschluss gekommen. Ich wollte lieber mehr experimentieren als sehr lange Ketten zu machen. ;) ]
Neue Verschlüsse
Neue Farben und mehr Power-Magnetverschlüsse für dünnere Ketten.
Die Verschlüsse wirken zunächst etwas groß im Verhältnis zum Durchmesser der Kette, aber das hat einen Grund: die Magnete sind wirklich stark und brauchen den entsprechenden Platz.
Ich habe schon angefangen, mit einigen Farben zu experimentieren.

Die Verschlüsse wirken zunächst etwas groß im Verhältnis zum Durchmesser der Kette, aber das hat einen Grund: die Magnete sind wirklich stark und brauchen den entsprechenden Platz.
Ich habe schon angefangen, mit einigen Farben zu experimentieren.
Zufallsmix
Einfach mal hintereinander weg in die Farbkiste gegriffen, 0,315mm Draht in kupferfarben, gemischt mit grasgrün und blau-violett. 5 Maschen, doppellagig.
Für eine Jacke
Geplant für eine festliche Veranstaltung, die dann wegen Corona ausfiel, aber vielleicht nachgeholt wird.
Die Jacke ist elfenbeinfarben, mit schwarzen eingewebten Köpfen (im Stil des 19.Jh) und Schriftzügen. Dazu wollte ich ein schwarzes, glänzendes Top tragen und es fehlte noch eine passende Kette.
Gearbeitet habe ich mit
- 0,315 mm Draht, schwarz und elfenbein,
- 6 Maschen um einen
- 10mm-Stab (sorgfältig arbeiten, das wird eng),
- zweilagig
Der elfenbein-farbene Draht wurde an verschiedenen Stellen zusätzlich eingearbeitet ("zweifädig") und einzelne Maschen zwischen 5 und 8 Maschen höher eingefädelt - die Technik ist beschrieben im zweiten Booklet. Eine Anleitung als kostenlosen Download gibt es in meinem Shop: hier
Der Verschluss ist ein 6 mm Power-Magnet: hier
Im Juni soll es die nächste Gelegenheit geben sie zu tragen. Hoffen wir mal.
Kurzanleitung als pdf gibt es hier.
Von einem Anhänger inspiriert
Meine Nachbarin ist Porzellan-Designerin (Susanne Bauer im Wasserschloss Klaffenbach) und gestaltet u.a. interessante Anhänger (und Ohrringe und Broschen und Tassen und.....) aus Porzellan.
Einer hat es mir angetan und ich versuche gerade, die Variationen in Gold aufzunehmen.
Dies ist der Anhänger:
Glänzende Punkte auf mattem Hintergrund (sehr schwer zu fotografieren, wie man sieht).
Und hier mein angefangenes Wikinger-Experiment dazu. Gearbeitet mit 0,315mm Draht, zweilagig und zwei-drähtig, mit einem Draht im blassen champagner und einen goldfarbenen, 6 Maschen.
Auf dem Stab und in der Hand ist kaum ein Unterschied der Farben zu erkennen:
Einer hat es mir angetan und ich versuche gerade, die Variationen in Gold aufzunehmen.
Dies ist der Anhänger:
Glänzende Punkte auf mattem Hintergrund (sehr schwer zu fotografieren, wie man sieht).
Und hier mein angefangenes Wikinger-Experiment dazu. Gearbeitet mit 0,315mm Draht, zweilagig und zwei-drähtig, mit einem Draht im blassen champagner und einen goldfarbenen, 6 Maschen.
Auf dem Stab und in der Hand ist kaum ein Unterschied der Farben zu erkennen:
Gestopft
Hier ein kleiner Nachtrag: dicker Stab, wenig Maschen, großer Hohlraum, während des Arbeitens gefüllt mit Filzkugeln:
Kalibrieren überflüssig, ziehen und formen mit den Fingern genügt.
Stricken mit Yoola
Wer sich im vorigen Post (also einer weiter unten) über das gestrickte Musterstück zwischen den Zähnen des Seitenschneiders gewundert hat: Ja, ich habe etwas Neues entdeckt, nämlich Yoola's Drahtstrickliesel. Sie nennt sie "ISK - invisible spool knitting". Es sind verschieden große Kunststoffspulen, die als Basis für einen mit Draht (0,315mm) gehäkelten Schlauch dienen. Und auch dabei gilt: es sieht aus wie gestrickt, ist es aber nicht; es wird mit der Häkelnadel gearbeitet, aber es kommt nichts Gehäkeltes dabei heraus. Und die weitere Parallele zu "Wikinger Stricken": es wird am Ende kalibriert.
So wird die Spule vorbereitet:
Dies ist eine Kette mit noch anhängender Spule
Und so wird "gestrickt/-häkelt":
Ketten sehen dann so aus:
Mehr Info dazu gibt es in meinem neuen Blog Drahtschmuck
So wird die Spule vorbereitet:
Dies ist eine Kette mit noch anhängender Spule
Und so wird "gestrickt/-häkelt":
Ketten sehen dann so aus:
Mehr Info dazu gibt es in meinem neuen Blog Drahtschmuck
Mein neues Lieblingswerkzeug
Endlich ist er da: der superscharfe spitze Seitenschneider. Ich bin ganz begeistert wie gut sich damit arbeiten läßt. Er kommt auch in enge Maschen und ich habe ihn bis zur Drahtstärke 2,0mm beim Kupferkern und 0,5mm beim Edelstahldraht getestet.
Experimente mit 4 Maschen
4 Ecken ergeben ja bekanntermaßen keine Rundung, darum arbeite ich meistens mindestens mit 5 Maschen. Allerdings biete ich gelegentlich Workshops an und musste feststellen, daß Anfängerinnen (Männer habe ich nur extrem selten im Workshop) bei einer 5-Maschen-Kette in 2 Stunden nicht sehr weit kommen. Da ich demnächst einen Workshop in nur 1,5 Stunden halten soll, habe ich mal ausprobiert, ob es nicht auch mit 4 Maschen geht (immer mit 0,5mm Draht um einen 10mm Stab).
[Nachtrag: der Workshop fand inzwischen statt und meine Teilnehmerinnen waren wirklich flott, aber am Ende wurden es zwei Stunden (bei vorbereitetem Anfang für jede - das mache ich bei Workshops gundsätzlich) und mehrere fertige Armbänder.]
Es geht!
Hier einige Armbänder als Beispiele für das Minimalziel:
Rechts außen hellblau/kupferfarben und links oben rosa/rot/grau: einlagig - das ist schon recht zart für den Verschluß.
Ganz oben: grün zweilagig, hellgold einlagig: ergibt eine sehr interessante Kombination
Mitte und links unten: zweilagig, sehr schönes Ergebnis und nicht so eckig wie gedacht.
Alle wurden auf 6 mm kalibriert.
Für schnellere Fädlerinnen zwei Beispiele für Halsketten. Auch hier beide Ketten mit 4 Maschen und zweilagig. Die äußere, "Edelmetall" mit rauchgrau, altsilber, schwarz, hell gold und bronze-patina ist auf 6 mm kalibriert.
Die Kette innen mit dunkelblau, altsilber, hellblau, eisblau, türkis (ich hatte Lust auf den Griff in die Farbkiste), wurde auf 8 mm kalibriert.
Bei beiden "fehlt" die 5. Masche nicht wirklich, die dickere Kette wäre aber vom Volumen her mein Favorit.
Darum hier nochmal ein Einzelfoto.
Die Daten:
Draht: 0,5 mm
Stab: 10 mm
Maschen: 4
Beim einlagigen Arbeiten ergeben 10 cm nach dem Kalibrieren auf 6 mm fast 20cm
Beim zweilagigen Arbeiten kommen 20 cm nach dem Kalibrieren auf 6 mm auf ca 30cm
[Nachtrag: der Workshop fand inzwischen statt und meine Teilnehmerinnen waren wirklich flott, aber am Ende wurden es zwei Stunden (bei vorbereitetem Anfang für jede - das mache ich bei Workshops gundsätzlich) und mehrere fertige Armbänder.]
Es geht!
Hier einige Armbänder als Beispiele für das Minimalziel:
Rechts außen hellblau/kupferfarben und links oben rosa/rot/grau: einlagig - das ist schon recht zart für den Verschluß.
Ganz oben: grün zweilagig, hellgold einlagig: ergibt eine sehr interessante Kombination
Mitte und links unten: zweilagig, sehr schönes Ergebnis und nicht so eckig wie gedacht.
Alle wurden auf 6 mm kalibriert.
Für schnellere Fädlerinnen zwei Beispiele für Halsketten. Auch hier beide Ketten mit 4 Maschen und zweilagig. Die äußere, "Edelmetall" mit rauchgrau, altsilber, schwarz, hell gold und bronze-patina ist auf 6 mm kalibriert.
Die Kette innen mit dunkelblau, altsilber, hellblau, eisblau, türkis (ich hatte Lust auf den Griff in die Farbkiste), wurde auf 8 mm kalibriert.
Bei beiden "fehlt" die 5. Masche nicht wirklich, die dickere Kette wäre aber vom Volumen her mein Favorit.
Darum hier nochmal ein Einzelfoto.
Die Daten:
Draht: 0,5 mm
Stab: 10 mm
Maschen: 4
Beim einlagigen Arbeiten ergeben 10 cm nach dem Kalibrieren auf 6 mm fast 20cm
Beim zweilagigen Arbeiten kommen 20 cm nach dem Kalibrieren auf 6 mm auf ca 30cm
Wie viel Draht?
Wie lang sollte das Drahtende sein mit dem ich arbeite?
Je dünner der Draht, desto größer ist die Gefahr, daß man beim Arbeiten Schlaufen bekommt, die zu unangenehmen Knicken werden. Schlaufen sollten immer zurück gedreht werden. Und mit dünnerem Draht sollte man daher immer etwas vorsichtiger umgehen.
Die Länge des Drahtstücks hängt auch davon ab, wie geübt man ist. Mir reicht in der Regel eine Armlänge (zwischen beiden locker ausgebreiteten Armen), das dürfte gut 1 m sein.
Tipp: wenn ich nur kürzere Drahtstücke brauche, weil ich häufig die Farbe wechsle, dann schneide ich dennoch ein längeres Stück Draht ab, weil ich mit längeren "Resten" eher etwas anfangen kann, als mit den 10 cm um die ich mich verschätzt habe. Die Reststücke kann man auf eine leere Spule wickeln.
Je dünner der Draht, desto größer ist die Gefahr, daß man beim Arbeiten Schlaufen bekommt, die zu unangenehmen Knicken werden. Schlaufen sollten immer zurück gedreht werden. Und mit dünnerem Draht sollte man daher immer etwas vorsichtiger umgehen.
Die Länge des Drahtstücks hängt auch davon ab, wie geübt man ist. Mir reicht in der Regel eine Armlänge (zwischen beiden locker ausgebreiteten Armen), das dürfte gut 1 m sein.
Tipp: wenn ich nur kürzere Drahtstücke brauche, weil ich häufig die Farbe wechsle, dann schneide ich dennoch ein längeres Stück Draht ab, weil ich mit längeren "Resten" eher etwas anfangen kann, als mit den 10 cm um die ich mich verschätzt habe. Die Reststücke kann man auf eine leere Spule wickeln.
Komprimieren / Kalibrieren
Das Durchziehen gestrickter Ketten durch immer kleinere Öffnungen in einem Ziehholz oder Ziehbrett (das nicht unbedingt aus Holz sein muß) nennen Goldschmiede "kalibrieren". Lt Duden bedeutet es, ein Werkstück auf ein einheitliches Maß zu bringen.
Die Kette wird bei dem Vorgang auch komprimiert - sie wird im Umfang kleiner. Und sie wird glatt und flexibel, weil Unebenheiten nach innen gedrückt werden. Gleichzeitig wird sie länger: der reduzierte Umfang geht in die Länge über.
Eine Frage ist, wie weit man beim Kalibrieren geht. Wenn ein Kettenverschluß angebracht werden soll, orientiert man sich z.B. an seiner Größe. Ich kalibriere zweilagig gestrickte Ketten (10mm Stab, 6 Maschen, 0,5mm Draht) in der Regel nicht unter 6 mm (auch einlagige meist nicht stärker), weil sie locker und flexibel bleiben sollen. Man kann das natürlich weiter treiben. Die Erfahrung zeigt, daß selbst extrem kalibrierte Ketten immer noch eine gewisse Beweglichkeit aufweisen.
Ein Problem bei so stark kalibrierten Ketten ist allerdings, daß die Maschen dabei sehr lang und damit die Drahtansätze in die Masche hinein gezogen werden können - und das heißt: aus dem Inneren der Kette heraus. Sprich: es gibt außen Stacheln.
Wenn man also die Kette sehr stark kalibrieren will, sollte man die Ansätze länger lassen.
Ansonsten gilt wie immer: nach außen stehende Drahtenden mit einer Backe einer Rundzange nach innen drücken.
Die Kette wird bei dem Vorgang auch komprimiert - sie wird im Umfang kleiner. Und sie wird glatt und flexibel, weil Unebenheiten nach innen gedrückt werden. Gleichzeitig wird sie länger: der reduzierte Umfang geht in die Länge über.
Eine Frage ist, wie weit man beim Kalibrieren geht. Wenn ein Kettenverschluß angebracht werden soll, orientiert man sich z.B. an seiner Größe. Ich kalibriere zweilagig gestrickte Ketten (10mm Stab, 6 Maschen, 0,5mm Draht) in der Regel nicht unter 6 mm (auch einlagige meist nicht stärker), weil sie locker und flexibel bleiben sollen. Man kann das natürlich weiter treiben. Die Erfahrung zeigt, daß selbst extrem kalibrierte Ketten immer noch eine gewisse Beweglichkeit aufweisen.
Ein Problem bei so stark kalibrierten Ketten ist allerdings, daß die Maschen dabei sehr lang und damit die Drahtansätze in die Masche hinein gezogen werden können - und das heißt: aus dem Inneren der Kette heraus. Sprich: es gibt außen Stacheln.
Wenn man also die Kette sehr stark kalibrieren will, sollte man die Ansätze länger lassen.
Ansonsten gilt wie immer: nach außen stehende Drahtenden mit einer Backe einer Rundzange nach innen drücken.
![]() |
Einlagig, auf 6 mm kalibriert, die Kette bleibt locker und durchsichtig |
![]() |
| Einlagig, auf 4 mm kalibriert, die Kette wird fester und massiver |
Neues Zubehör
Endlich ist das Booklet da, mit einer neuen Anleitung für den nicht traditionellen Anfang mit einer Spule (unten in der Mitte), neuem Strickstab (rechts daneben) und Ziehbrett (schwarz, mit Öffnungen im Halb-Millimeter-Abstand
zwischen 4,5 und 15 mm).
Die Rillen im Strickstab erleichtern das Arbeiten sehr. Es geht einfach schneller, weil man leichter hinter den Maschen hindurch fädeln kann. Auf den dünneren Teil kann man die Spule für die Anfangsmaschen aufsetzen und auch dünne Ketten arbeiten.
zwischen 4,5 und 15 mm).
Die Rillen im Strickstab erleichtern das Arbeiten sehr. Es geht einfach schneller, weil man leichter hinter den Maschen hindurch fädeln kann. Auf den dünneren Teil kann man die Spule für die Anfangsmaschen aufsetzen und auch dünne Ketten arbeiten.
Es ist in Druck
Das hat diesmal viel länger gedauert. Nach dem Probedruck gab es nochmal über ein Dutzend Änderungen (und Korrigieren von Tippfehlern; immer wieder verblüffend, daß man die am Bildschirm nicht sieht). Einige Fotos wurden neu gemacht und das Cover nochmal verändert. Ende April sollte es vorliegen (Nachtrag: dann gab es doch noch ein Problem beim Druck und jetzt dauert es noch etwas länger, also eher Mitte Mai 2015):
Es gibt eine nicht traditionelle Anfangstechnik mit Nähspule, Arbeiten mit sehr unterschiedlichen Stabstärken und bis zu 9 Drähten in 9 Maschen, Mehrfachmaschen (sehr spannend und attraktiv - siehe den schmalen bunten Anhänger), einen nach Art des Nadelbindens aufgeschnittenen flachen Anhänger, verschiedene gefüllte Teile .... insgesamt 28 Muster. Und es gibt eine Strickschrift, die das Nacharbeiten und Selbstgestalten erleichtert.
Bei den Ketten wurde der Drahtverbrauch angegeben (der oft erstaunlich gering war).
Es sind 68 Seiten geworden und es kostet 12,90 €
und vielleicht einmal hier landen. Nicht veröffentlicht wurde auch ein Foto der halb leeren Tube Voltaren, die ich im Laufe der Arbeit verbraucht habe ;-)
Es gibt eine nicht traditionelle Anfangstechnik mit Nähspule, Arbeiten mit sehr unterschiedlichen Stabstärken und bis zu 9 Drähten in 9 Maschen, Mehrfachmaschen (sehr spannend und attraktiv - siehe den schmalen bunten Anhänger), einen nach Art des Nadelbindens aufgeschnittenen flachen Anhänger, verschiedene gefüllte Teile .... insgesamt 28 Muster. Und es gibt eine Strickschrift, die das Nacharbeiten und Selbstgestalten erleichtert.
Bei den Ketten wurde der Drahtverbrauch angegeben (der oft erstaunlich gering war).
Es sind 68 Seiten geworden und es kostet 12,90 €
Und dann sind dann noch einmal so viele Teile die es nicht ins Booklet geschafft haben -
und vielleicht einmal hier landen. Nicht veröffentlicht wurde auch ein Foto der halb leeren Tube Voltaren, die ich im Laufe der Arbeit verbraucht habe ;-)
Da kommt was
Seit dem Herbst in Arbeit: das zweite Booklet mit einigen neuen Techniken und Gestaltungsideen. Es ist weitgehend fertig, aber der Feinschliff... und das Layout ... und die letzten Fotos...
Gar nicht so leicht, den Überblick zu behalten. Ich hoffe mal, Ende April ist es raus.
Gar nicht so leicht, den Überblick zu behalten. Ich hoffe mal, Ende April ist es raus.
Ein-Komponenten-Kleber
Nach einigen Experimenten: ich bin ganz angetan von diesem Kleber. Er ist nicht nur etwas günstiger als der 2-Komponenten-Kleber, sondern auch leichter zu verarbeiten, weil er nicht gemischt werden muß.
Manko: die Tube ist aus Metall, also etwas druckempfindlich. Der Kleber läuft ziemlich schnell aus der Tube und er wird auch schnell fest. Insofern nicht anders als bei Uhu Schnellfest u.a.
Auch hierbei tropfe ich etwas auf eine Zeitung und verwende das dann für das Einkleben von Verschlüssen.
Manko: die Tube ist aus Metall, also etwas druckempfindlich. Der Kleber läuft ziemlich schnell aus der Tube und er wird auch schnell fest. Insofern nicht anders als bei Uhu Schnellfest u.a.
Auch hierbei tropfe ich etwas auf eine Zeitung und verwende das dann für das Einkleben von Verschlüssen.
Zum Drahtverbrauch
0,5 mm Draht
einlagige Kette, 0,5 mm Draht, auf ca 6 mm kalibriert (Booklet 1, S.10)
60 cm : ca 24 Gramm
zweilagige Kette, 0,5 mm Draht, auf ca 7 mm kalib. (Kette zur Blusenjacke)
66 cm: ca 42 Gramm
0,5 mm Draht, auf ca 7 mm kalibriert (Booklet 1, S. 19)
63 cm: ca 35 Gramm
zweilagig mit mehreren Drähten 0,5 mm gestrickt ("mehrfädig") verbraucht deutlich mehr Material:
z.B. die schwarz-goldene Kette unten im Blogeintrag zum Booklet 1:
zweilagig, mit mehreren Drähten in einer Reihe, auf ca 6 mm kalibriert
40 cm : ca 25 Gramm
0,315 mm Draht
zweilagige Kette, 0,315 mm Draht, auf ca 4 mm kalibriert (Booklet 1, S. 26)
73 cm: ca 20 Gramm
einlagige Kette mit zwei Drähten gleichzeitig gearbeitet
(Booklet 1, S. 16) auf ca 6 mm kalibriert
72 cm: ca 19 Gramm
einlagige Kette, 0,5 mm Draht, auf ca 6 mm kalibriert (Booklet 1, S.10)
60 cm : ca 24 Gramm
zweilagige Kette, 0,5 mm Draht, auf ca 7 mm kalib. (Kette zur Blusenjacke)
66 cm: ca 42 Gramm
0,5 mm Draht, auf ca 7 mm kalibriert (Booklet 1, S. 19)
63 cm: ca 35 Gramm
zweilagig mit mehreren Drähten 0,5 mm gestrickt ("mehrfädig") verbraucht deutlich mehr Material:
z.B. die schwarz-goldene Kette unten im Blogeintrag zum Booklet 1:
zweilagig, mit mehreren Drähten in einer Reihe, auf ca 6 mm kalibriert
40 cm : ca 25 Gramm
0,315 mm Draht
zweilagige Kette, 0,315 mm Draht, auf ca 4 mm kalibriert (Booklet 1, S. 26)
73 cm: ca 20 Gramm
einlagige Kette mit zwei Drähten gleichzeitig gearbeitet
(Booklet 1, S. 16) auf ca 6 mm kalibriert
72 cm: ca 19 Gramm
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